Nach der Ankündigung von Crusader Kings III im Rahmen der großen Announcement Show auf der PDXCON 2019 fand eine kurze Keynote mit Game Director Henrik Fåhraeu statt, bei der er neue Details zum Spiel bekannt gab.

Zunächst geht er darauf an, warum man an Crusader Kings III gearbeitet habe: Crusader Kings II erschien vor über sieben Jahren. Die Engine, auf der das Spiel beruht, sei in der Zwischenzeit sehr veraltet und aus heutiger Sicht auch nicht mehr wirklich gut programmiert. Die Entwickler täten ihr Bestes, um mit der Engine zu arbeiten. Doch so langsam stößt man an ihre Grenzen. Man habe ursprünglich auch nie damit gerechnet, dass Crusader Kings II nur drei, vier Jahre laufen würde. Darauf war auch die Engine ausgelegt.

In Crusader Kings III will man sich mehr darauf konzentrieren, die unterschiedlichen Spielstile zu unterstützen. Dabei soll auch der Fokus auf das große Meta-Game gelegt sein: die Dynastien und der Charakter der einzelnen Personen soll an vielen Stellen eine zentrale Rolle spielen.

Auch die Modder-Community wird nicht vergessen: Crusader Kings III durch eigene Mods zu erweitern, soll so einfach wie noch nie sein. Beispielsweise spricht Fåhraeu an, dass eigene Erbgesetze ganz einfach dazu gemoddet werden könnten. Man überlege sogar, dass Modder vorab Zugriff auf das Spiel erhalten, sodass zum Release bereits erste Community-Mods zur Verfügung stehen.